Der untere Teil kann tatsächlich auch direkt geklettert werden indem man sich etwas links hält. Man erhält dadurch nicht unbedingt eine homogene 8a, aber dafür einen netten Krätzenboulder, der im Einklang mit dem Hakenverlauf ist...
Die Tour wurde ca. 1997 eingebohrt. Ich denke die von Dir beschriebene "Direktvariante" entspricht dem ursprünglich gekletterten Einstieg aus dem Jahr ´97 oder ´98.
Bin eigentlich kein Förderer von sinnlosem Variantenzirkus und mußte hier doch eine Ausnahme machen, da die 7c-Orginalvariante (wie mir mitgeteilt wurde) den Bauch etwas rechts umgeht und sich dazu die Haken unlogisch weit links befinden - beim Bohren war es wohl anders gemeint. Vielleicht hätte ich mehr betonen sollen, daß man sich bei der von mir erwähnten Direktvariante eher links der unteren Haken aufhält und man den Bauch so direkt überwindet, was ich durchaus lohnend finde und mit Sicherheit 8a...
Trotzdem danke für Martins Kommentar - Die Zweifel waren sicher berechtigt...
Martin hat schon Recht. Die Tour wurde übrigens von Martin (Magic) und Dieter eingebohrt. Martin hat sie dann wohl auf der direkten Originalvariante -also leicht links- als erster geklettert, allerdings im top-rope. Nach einigen Missverständnissen, die heute hoffentlich verziehen sind, bin ich die Tour dann auf der Originlalvariante rotpunkt geklettert. Unser Vorschlag war damals (1997) 9+ oder 7c+.
Später ist aber ein Griff ( der alte Einhängegriff von 2. Haken) ausgebrochen. Dies war zum Einhängen und Reinklettern gar nicht so schlimmm, aber es fehlte ein wichtiger Tritt.
Damit war die Direktvariante doch etwas schwerer als bei der Erstbegehung, wurde aber auch schon geklettert. Dennoch hat sich dann eine (leichte) Rechtskurve eingebürgert. Leute, die mit beiden Händen und Füßen in Carpe Diem klettern übertreibens auch etwas. Es geht mit genau einem Griff aus Carpe Diem (dem ersten im Überhang) ganz gut, dannach kann man sofort geradehoch bzw. nach links ziehen. dann ist es eher 9-.
Viele Grüße, besonders an Martin, den ich schon seit vielen Jahren nicht mehr getroffen habe.
Bene
Gepostet am 8. Aug 2008 - 21:41 Uhr von zapfenwolfi:
die ultimative Seniorenvariante geht unten am 2. Carpediem Haken grad über den Wulst und in eine etwas schwierig zu findende Klinkposition (weit links drüben clippen), Mittelteil ist klar, und oben dann vom letzten Haken an der linken Kante entlang (etwas hohler Blockgriff), dann nur noch ca 7b.
Dadurch versäumt man zwar die witzige direkte Schlusspassage, aber die komm ich nicht mehr rauf (ist vielleicht mit 7b+ /9- auch knapp)
Variantenzirkus hab ich auch nicht gerne, aber da es hier so viele und deutlich unterschiedliche Möglichkeiten gibt, ist die komplette Übersicht hier eventuell hilfreich.
Die Stonemonkeys wurden 1996 von der Elite der damaligen Zillertaler Kletterszene in die Welt gerufen. Gründungsmitglieder waren Hansjörg Kainzner als Obmann, Gerhard Hörhager als Vize, Uwe Eder als Kassier und Wolfgang Rottensteiner als Schriftführer.
Kommentare
Direktvariante
Der untere Teil kann tatsächlich auch direkt geklettert werden indem man sich etwas links hält. Man erhält dadurch nicht unbedingt eine homogene 8a, aber dafür einen netten Krätzenboulder, der im Einklang mit dem Hakenverlauf ist...
Direktvariante
Die Tour wurde ca. 1997 eingebohrt. Ich denke die von Dir beschriebene "Direktvariante" entspricht dem ursprünglich gekletterten Einstieg aus dem Jahr ´97 oder ´98.
viele Grüße
Martin
Direktvariante
Bin eigentlich kein Förderer von sinnlosem Variantenzirkus und mußte hier doch eine Ausnahme machen, da die 7c-Orginalvariante (wie mir mitgeteilt wurde) den Bauch etwas rechts umgeht und sich dazu die Haken unlogisch weit links befinden - beim Bohren war es wohl anders gemeint. Vielleicht hätte ich mehr betonen sollen, daß man sich bei der von mir erwähnten Direktvariante eher links der unteren Haken aufhält und man den Bauch so direkt überwindet, was ich durchaus lohnend finde und mit Sicherheit 8a...
Trotzdem danke für Martins Kommentar - Die Zweifel waren sicher berechtigt...
Beste Grüsse,
Pinky
Originalvariante
Martin hat schon Recht. Die Tour wurde übrigens von Martin (Magic) und Dieter eingebohrt. Martin hat sie dann wohl auf der direkten Originalvariante -also leicht links- als erster geklettert, allerdings im top-rope. Nach einigen Missverständnissen, die heute hoffentlich verziehen sind, bin ich die Tour dann auf der Originlalvariante rotpunkt geklettert. Unser Vorschlag war damals (1997) 9+ oder 7c+.
Später ist aber ein Griff ( der alte Einhängegriff von 2. Haken) ausgebrochen. Dies war zum Einhängen und Reinklettern gar nicht so schlimmm, aber es fehlte ein wichtiger Tritt.
Damit war die Direktvariante doch etwas schwerer als bei der Erstbegehung, wurde aber auch schon geklettert. Dennoch hat sich dann eine (leichte) Rechtskurve eingebürgert. Leute, die mit beiden Händen und Füßen in Carpe Diem klettern übertreibens auch etwas. Es geht mit genau einem Griff aus Carpe Diem (dem ersten im Überhang) ganz gut, dannach kann man sofort geradehoch bzw. nach links ziehen. dann ist es eher 9-.
Viele Grüße, besonders an Martin, den ich schon seit vielen Jahren nicht mehr getroffen habe.
Bene
Seniorenvariante
die ultimative Seniorenvariante geht unten am 2. Carpediem Haken grad über den Wulst und in eine etwas schwierig zu findende Klinkposition (weit links drüben clippen), Mittelteil ist klar, und oben dann vom letzten Haken an der linken Kante entlang (etwas hohler Blockgriff), dann nur noch ca 7b.
Dadurch versäumt man zwar die witzige direkte Schlusspassage, aber die komm ich nicht mehr rauf (ist vielleicht mit 7b+ /9- auch knapp)
Variantenzirkus hab ich auch nicht gerne, aber da es hier so viele und deutlich unterschiedliche Möglichkeiten gibt, ist die komplette Übersicht hier eventuell hilfreich.
Wolfi