Bayerischer Sportpreis 2008

Alexander und Thomas Huber | Foto: Michael Meisl

Der Bayerische Sportpreis 2008 geht in der Kategorie »Botschafter des bayerischen Sports« für besondere Sympathieträger aus dem Bereich des Sports in Bayern einschließlich traditionell bayerischer Sportarten an Alexander und Thomas Huber (genannt die »Huberbuam«) aus Traunstein und Bad Reichenhall.
Die Brüder gehören zu den weltbesten Extrem- und Alpinkletterern. Von den bergbegeisterten Eltern, Thomas und Maria Huber, schon von früher Kindheit an mit der Kunst des Kletterns vertraut gemacht, gelangen Alexander und Thomas sowohl als Team aber auch einzeln, sehr schnell zu internationaler Berühmtheit.

Alexander und Thomas Huber

Zu ihren großen Erfolgen zählen die freien Begehungen am El Capitan und die Erstbegehung der gewaltigen Westwand des Latok II (7108m). Alexander und Thomas sind Allrounder und genau diese Fähigkeiten ermöglichen es den Brüdern, zum kleinen Kreis der schnellsten Seilschaften der Welt zu gehören. Derzeit haben die Huberbuam mit der Zodiac in 1:51,34 die schnellste Begehung eines Big Walls am El Capitan inne, genauso wie sie mit der Nose in 2:45,45 den Speed-Rekord an dieser wohl berühmtesten Felsroute der Welt halten. Die Versuche, den Speed-Rekord an der Nose zu holen, bildeten die Grundlagen zum weltbekannten Kinofilm »Am Limit«. Minister Schneider, der erst vor einigen Tagen zusammen mit den Huberbuam am Karlstein in Bad-Reichenhall erste Kletterversuche wagte, schätzt die sportliche Vorbildwirkung für Jugendliche, die von »seinen« Botschaftern für den bayerischen Sport ausgehen.

www.huberbuam.de
www.sportpreis.bayern.de

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